The Day the Earth Stood Still 22. Dezember 2008 um 18:30 Uhr
Film
Was bekommt man bei einem Remake eines klassischen Alien-Invasion-Films, der bereits für unzählige andere Filme den Weg geebnet hat? Auf jeden Fall nichts sonderlich beeindruckendes. Eine Chance hat der Film aber von mir bekommen. Aber ich muss ihn leider in Grund und Boden kritisieren, was ich selten mache…
Es fängt an mit der Landung eines UFOs, immerhin eigenwillig designt aber schlecht umgesetzt. Es schaut es wie eine große Kugel (oder wie im Film: Sphäre), die aus Wolken besteht und außerdem unglaublich hell leuchtet. Man sieht ständig die Lichtstrahlung durch die Städtelandschaft New Yorks oder durch die Wälder… strahlen. Langweilig!
Dann wird das Militär von der Vertreterin des amerikanischen Präsidenten mobilisiert, was man sicher schon trilliarden Male gesehen hat. Ich muss gar nicht viel sagen, aber mir ist zum Beispiel Godzilla oder Cloverfield eingefallen. Aber es ist fast noch der spannendste Teil des Films, denn ab dann wird fast nur mehr mit dem Auto herum gefahren, um herauszufinden was Keanu Reeves ähh… Klatuu auf der Erde will. Will Smiths Sohn nervt eigentlich die ganze Zeit nur herum, nebenbei wird der Tod seines fiktiven Vaters aufgearbeitet. Am Schluss beschließt Klatuu dann doch, die Erde zu verschonen. Aber so richtig gut können das die Schauspieler auch nicht transportieren.
Positiv aufgefallen ist mir nur die Botschaft, dass die Erde nicht der Menschheit (und schon gar nicht den USA) gehört, auch wenn wir uns so überlegen vorkommen. Doch das gab es damals im Original auch schon, man kann hier also nur anmerken dass es gut ist, diesen Gedanken wieder in Erinnerung zu rücken. Aber es wird einfach nichts Neues oder Spektakuläres gezeigt, und so geht dieser Film unter.
Vorstellung
Zum Glück war es ein Kinotag, sonst hätte ich mich auch noch wegen dem ausgegebenen Geld aufgeregt. Nein, so schlimm ist es nicht. Eigentlich gebe ich jedem Film eine Chance, denn ohne ihn gesehen zu haben kann man kaum darüber urteilen. Außerdem wollte ich keinen Sci-Fi mit Keanu Reeves verpassen. Im Endeffekt war es gut, wieder ins Kino zu kommen, auch um endlich wieder mal Billard zu spielen.





